Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich, Tel: 044 241 42 32, Mo: 12-19 Uhr, Di-Do: 10-19 Uhr, Fr: 9-19 Uhr, Sa: 10-17 Uhr

Geschichte

Von 1939 bis 1973 wurde die "Genossenschafts-Buchhandlung" von Marthe Kauer geführt. Das Sortiment war breit, aber prononciert links ausgerichtet mit einer grossen Auswahl an antiquarischen Titeln im Untergeschoss - der legendären "Katakombe".

In der "Katakombe" fanden und finden bis heute regelmässig Lesungen und Gespräche mit Autoren und Autorinnen statt. Die Gästeliste ist sehr lang. Daraus einige Namen: Bertolt Brecht, Walter Mehring, Ignazio Silone, Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Ludwig Hohl, Mascha Kaléko und Albin Zollinger, sowie in jüngerer Zeit: Ilma Rakusa, Jusuf Yesilöz, Dzevad Karahasan, Boualem Sansal, Ruth Schweikert oder der Berliner Verleger Klaus Wagenbach.

Oftmals mussten die Veranstaltungen wegen grossem Publikumsandrang in die Säle des Volkshauses verlegt werden, so, unter anderen, für David Albahari, Rafik Schami, Ismail Kadare, Monika Maron, Nuruddin Farah, Gregor Gysi, Gianni Vattimo, Leoluca Orlando oder Gerhard Schröder.

Von 1974 bis 1991 betrieb Rosmarie Hartmann die Buchhandlung, unter dem Namen "Buchhandlung am Helvetiaplatz", mit einem breiten Sortiment quer durch alle Themengebiete.

1992 wurde aus der "Genossenschafts-Buchhandlung" die "Buchhandlung am Helvetiaplatz AG" unter der Leitung von Rosemarie Spörri und Martin Bosshard. Das Antiquariat in der "Katakombe" wurde aufgelöst und um eine in der Schweiz einmalige Abteilung mit Literatur in albanischer Sprache erweitert.

2000 hat der neu zusammengesetzte Verwaltungsrat entschieden, das mehrheitlich allgemeine Sortiment aufzulösen und die Buchhandlung unter der Führung von Tommy Egger und Martin Bosshard wieder eindeutig auf die Themen "Politik und Literatur" auszurichten. Theater, Lyrik, Philosophie, Kochen, Fussball und Kinderbücher wurden zu zusätzlichen Spezialgebieten.

In den darauffolgenden Jahren wurde die Buchhandlung in zwei Etappen sanft renoviert und die "Katakombe" mit bequemen Lesesesseln ausgestattet.

Im Jahr 2006, anlässlich des 150. Geburtstags von Sigmund Freud, wurde die Psychoanalyse als weiterer inhaltlicher Schwerpunkt definiert. In der "Katakombe", wo Bert Brecht einst seinen 50. Geburtstag feierte, wird Sigmund Freud mit einem ausgewählten Sortiment an psychoanalytischer Literatur geehrt.

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