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Beat Wyss : Nach den grossen Erzählungen (es)

Die obligaten Kapital-Kurse in Studentenkreisen um 1968 bilden den Anfang einer Entwicklung in den Geisteswissenschaften, die den positiven Wissenskanon der einzelnen Fächern dem Zerfall überlässt: Ob Germanist/in, Philosoph/in oder Kunsthistoriker/in - Hauptsache, man/frau hat seinen Marx gelesen.

"Nach den grossen Erzählungen" verfolgt die Leitwährungen der modisch variierenden Metadiskurse. Beginnend historisch mit der FRANKFURTER SCHULE, endend mit Derrida als Meisterdenker, wird ihre Funktion beschrieben: Die postmoderne Monokultur erfüllt die politisch korrekte Aufgabe, aus den Geisteswissenschaften das genuine Wissen um je eigene Gegenstände und Methoden auszutreiben.

Ein witziger, inspirierter und inspirierender Text!

Edition Suhrkamp, Berlin
978-3-518-12549-6
CHF 22.50

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