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Mascha Kaléko: Ihr Leben in Gedichten und Briefen

Samstag, 29. Oktober 2011, 19.30 Uhr

Mascha Kaléko - ihr Leben in Gedichten und Briefen

Im Rahmen von "Zürich liest" präsentieren Erika Fritsche und Heinz-Andrea Spychiger eine Auswahl an Gedichten und Briefen von Mascha Kaléko im Kontext ihres bewegten Lebens.

Eintritt frei

Keine Platzreservationen

Apéro nach der Lesung

Diese Veranstaltung war ursprünglich vorgesehen zum Erscheinen der dreibändigen Ausgabe der Werke und Briefe von Mascha Kaléko. Nun erscheint diese Werkausgabe erst im Frühjahr 2012 und wir freuen uns sehr, die Lesung mit den Vortragenden Erika Fritsche und Heinz-Andrea Spychiger trotzdem durchzuführen, so auch weil die Dichterin im Jahre 1969 in der Katakombe der damaligen Genossenschaftsbuchhandlung (Buchhandlung im Volkshaus) selber gelesen hat.

Mascha Kaléko wurde am 7. Juni 1907 als Tochter jüdischer Eltern in Galizien geboren. 1914 wanderte die Familie nach Deutschland aus. Schon als Kind schrieb Mascha Kaléko erste Gedichte. Ende der zwanziger Jahre fand sie in Berlin Anschluss an die literarische Bohème vor allem des Romanischen Cafés und hatte 1933 mit dem "Lyrischen Stenogrammheft" ihren ersten grossen Erfolg. 1938 emigrierte sie mit ihrem Mann und ihrem Sohn in die USA, gut 20 Jahre später übersiedelte das Ehepaar nach Israel. Der überraschende Tod ihres Sohnes 1968 und der ihres Mannes 1973 war für Mascha Kaléko kaum zu ertragen. Am 21. Januar 1975 starb sie in Zürich.

Die Gedichte und Briefe zeigen ein vielfältiges Leben voller Licht und Freude, aber auch voller Nöte und Sorgen. Die junge Grossstadtdichterin gewann Ansehen und Respekt von Zeitgenossen wie Hermann Hesse, Alfred Polgar und Thomas Mann.
Nach grossen Erfolgen wurde ihre Dichtung fast völlig vergessen. Zum Glück ist sie dennoch bis heute nicht aus der Literaturgeschichte verschwunden.

Im Rahmen des 50 Jahre Jubiläums des Deutschen Taschenbuch Verlages (dtv) ist für Frühjahr 2012 die schon erwähnte Werkausgabe mit allen Texten und Briefen geplant. Als Herausgeberin zeichnet Jutta Rosenkranz, von ihr ist auch schon Mascha Kalékos Biographie bei dtv (2007) erschienen.

Ich brötle gern eigen.
Im eigenen Stall.
Und tanz ich schon mal.
Dann nur aus dem Reigen.
M.K.

Mascha Kaléko: Werke und Briefe in drei Bänden (Hrsg.v. Jutta Rosenkranz), ca. 2400 Seiten, broschiert (dtv) ca. CHF 80.00 - erscheint erst im März 2012! Wir merken gerne vor.

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