Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich, Tel: 044 241 42 32, Mo: 12-19 Uhr, Di-Do: 10-19 Uhr, Fr: 9-19 Uhr, Sa: 10-17 Uhr

Angelika Meier: Heimlich, heimlich mich vergiss

Montag, 7. Mai 2012, 19 Uhr 30

 

Angelika Meier liest aus "Heimlich, heimlich mich vergiss"

Eintritt frei

Apéro nach der Lesung

"Wer in hoher Luft in einer gläsernen Klinik sitzt, sollte nicht hinausschauen... Dr. Franz v. Stern, als Arzt selbstverständlich mit einer zusätzlichen Hirnrindenschicht und einem Mediator zwischen den Rippen ausgestattet, versagt als Referent in eigener Sache: Unfähig, den Eigenbericht zu schreiben, den seine Klinikleitung ihm abverlangt, erzählt der Arzt sich zurück in seine Vergangenheit. Eine "Ambulante" erscheint ihm als Wiedergängerin seiner Frau, und im vermeintlichen Wahngerede seiner Patientin sucht er nach dem Echo der eigenen Geschichte.  Irrealer als die Gegenwart, dieses taghelle Delirium, kann das Erinnerte nicht sein..."

Angelika Meier spielt in einer Welt, in der "mangelnde Gesundheitseinsicht" ein tödlicher Befund ist: eine fröhlich-düstere Elegie auf uns fast vergangene Gegenwartsmenschen, uns sentimentale Selbstoptimierer. Wie schon "England" ist dies ein Roman, in dem nicht die Handlung die Sprache vor sich hertreibt, sondern eine ganze Welt aus Sprache gesponnen wird.

Angelika Meier (1968) lebt nach einem Studium der Germanistik und anschliessender Promotion heute als freie Autorin in Berlin.

"Heimlich, heimlich mich vergiss" ist soeben im Diaphanes Verlag (Zürich) erschienen.

Angelika Meier: Heimlich, heimlich mich vergiss". Roman
332 Seiten, gebunden (diaphanes verlag)
CHF 28.90

Ebenso erschienen:

- England (Roman), Diaphanes, 2010
- Die monströse Kleinheit des Denkens. Derrida, Wittgenstein und die Aporie in Philosophie, Literatur und Lebenspraxis, Rombach Verlag, 2008

Meier, Angelika: Heimlich, heimlich mich vergiss. 332 Seiten, geb. (diaphanes verlag) CHF 28.90

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