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Tamar Amar-Dahl
Das zionistische Israel

Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts

Montag, 26. November 2012, 19:30 Uhr

Der Zionismus Israels: Gründungsmythen, Staatsdoktrin und Friedenshindernis. Seit der Gründung Israels 1948 ist der Nahe Osten in Konflikte verwickelt: das Palästinaproblem erscheint auf absehbare Zeit unlösbar. Wo liegen die Ursachen dieser Dauerkrise? Israels Gesellschaftsordnung beruht auf dem Zionismus, der sich im 19. Jahrhundert die Schaffung eines Judenstaates zum Ziel setzte.

Die in Israel aufgewachsene Autorin legt die Bedeutung des Zionismus als Gründungsmythos und Staatsdoktrin des Landes offen. Sie zeigt wie europäisches Ueberlegenheitsdenken in das Selbstverständnis Israels einging und erzählt die Geschichte des Nahostkonflikts neu. In dem jungen Staat wurde der Umgang mit den arabischen Nachbarn der politischen Debatte entzogen und weitgehend den unkontrollierten Sicherheitskräften übertragen.

*** Eine Veranstaltung der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina (jvjp)" und der Buchhandlung im Volkshaus.

Tamar Amar-Dahl im Gespräch mit Shelley Berlowitz über ihr Buch "Das zionistische Israel"

Tamar Amar-Dahl : Das zionistische Israel - Jüdischer Nationalismus und die Geschichte des Nahostkonflikts
Schöningh Verlag
256 Seiten, Klappenbroschur
CHF 34.90

Tamar Amar-Dahl ist in Israel aufgewachsen und hat auch da Militärdienst geleistet. Studium der Geschichte un d Philosophie in Tel Aviv, Hamburg und München. Seit 2009 Dozentin an der Humboldt-Universität in Berlin, seit 2011 an der Freien Universität Berlin.

Eintritt: CHF 10.-- / Freie Platzwahl

Apéro nach der Lesung

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