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Cybersex
Psychoanalytische Perspektiven

Agatha Merk (Hrg.)

Montag, 10. November 2014
19.30 Uhr

in der Katakombe

Agatha Merk, die Herausgeberin, im Gespräch über die Textsammlung "Cybersex - Psychoanalytische Perspektiven" mit Sophinette Becker

Die Sexualwissenschaftlerin Sophinette Becker (Frankfurt) spricht mit Agatha Merk über das von ihr herausgegebene Buch "Cybersex - Psychoanalytische Perspektiven".

Die Psychoanalyse hält mit ihrem erweiterten Verständnis von Sexualität und Fantasie ausgezeichnete Konzepte bereit, um die Bedeutung und Funktion der über das Internet ausgelebten Sexualität besser zu verstehen. Zur Diskussion stehen im vorliegenden Band Fragen über die Rolle, welche das Internet im Kontext von Fantasien, Wünschen, der Suche nach Lust, Sexualität und zwischenmenschlicher Beziehung spielt.

Apéro nach der Lesung

Eintritt: CHF 10.00

Eine Veranstaltung in unserer Reihe "Psychoanalytische Literatur im Gespräch", organisiert von Thomas Merki, Dani Meili und der Buchhandlung im Volkshaus

 

Agatha Merk (Hrsg.): Cybersex.
Psychoanalytische Perspektiven
262 Seiten, kartoniert
Psychosozial-Verlag, Giessen
9783837922523
CHF 42.00

Lic. phil. Agatha Merk ist klinische Psychologin und Psychoanalytikerin. Nach Ausbildung und beruflicher Tätigkeit im Bereich Kunst und Kunstvermittlung ist sie seit 2004 in freier Praxis in Zürich niedergelassen.

Sexualität im Internet ist inzwischen zu einem eigenen Forschungsgegenstand geworden, der sich so schnell, dynamisch und kontrovers entwickelt wie das Internet und die Informationstechnologien selbst. Die Psychoanalyse hält mit ihrem erweiterten Verständnis von Sexualität und Fantasie ausgezeichnete Konzepte bereit, um die Bedeutung und Funktion der über das Internet ausgelebten Sexualität besser zu verstehen.

Die Erkenntnisse aus Theorie und Klinik der Psychoanalyse werden in diesem Band durch kulturwissenschaftliche Betrachtungen und Befunde aus Sexualwissenschaft und Forensik ergänzt. Zur Diskussion stehen Fragen wie: Welche Rolle spielt das Internet im Kontext von Fantasien, Wünschen, der Suche nach Lust, Sexualität und zwischenmenschlicher Beziehung? Unter welchen Bedingungen wird das Internet zu kreativem Probehandeln genutzt und wann steht sein Gebrauch im Zeichen des Verlustes einer lebendigen Beziehung zur Wirklichkeit?

Mit Beiträgen von Martin Dannecker, Rotraut De Clerck, Natalia Erazo, Jérôme Endrass, Astrid Rossegger, Bernd Borchard, Michael Günter, Agatha Merk, Heinz Müller-Pozzi, Michael Pfister, Ilka Quindeau, Reimut Reiche, Thomas Umbricht und einem Geleitwort von Ulrich Moser.

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