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Jann Duri Bantli
Bodenschätze: Landvertreibung

Eine Reise nach Kolumbien

Mittwoch, 10. Dezember 2014, 19:30 Uhr

in der Katakombe

Buchpräsentation mit Lesung

Jann Duri Bantli stellt sein neues Buch "Bodenschätze: Landvertreibung - Eine Reise nach Kolumbien" vor.

Moderation: Moritz Wyss (Peace Watch Switzerland)

 

Apéro nach der Veranstaltung

Eintritt frei, Kollekte

 

Zum Menschenrechtstag am 10. Dezember laden Peace Watch Switzerland und die Buchhandlung im Volkshaus herzlich zur Lesung von Jann Duri Bantli (PWS-Freiwilliger) und zum Gespräch mit ihm ein.

 

Jann Duri Bantli, der zwei Mal mit Peace Watch Switzerland im Einsatz war, liest aus seinem Buch "Bodenschätze: Landvertreibung. Eine Reise nach Kolumbien". Er beschreibt darin die Realität der drei Kleinbauerngemeinden Las Pavas, El Garzal und El Hatillo im Nordosten Kolumbiens: Von den Paramilitärs verfolgt, von der expandierenden Agro- und Bergbauindustrie bedrängt, vom eigenen Staat im Stich gelassen. Jann Duri Bantli vermittelt, unter welch schwierigen Bedingungen sich Frauen, Männer und Kinder in einer an Bodenschätzen reichen Region Kolumbiens für die Durchsetzung ihrer Grundrechte einsetzen und dabei Kopf und Kragen riskieren.

Jann Duri Bantli, 1982 geboren, im Kanton Graubünden aufgewachsen. Studium der Politikwissenschaft in Zürich und Paris. Wiederholte Reisen und längere Aufenthalte in Lateinamerika und Westafrika, Wohnsitz in Barcelona und Paris. Verschiedene Tätigkeiten als Kellner, Touristguide, Nachtportier und Oberstufenlehrer. Menschenrechtsbegleiter mit Peace Watch Switzerland in Guatemala und Kolumbien.

Jann Duri Bantli: Bodenschätze: Landvertreibung
Eine Reise nach Kolumbien
232 Seiten, Paperback
Edition 8, Zürich
978-3-85990-245-9 CHF 24.00

Von Paramilitärs verfolgt, von der expandierenden Agro- und Bergbauindustrie bedrängt, vom eigenen Staat im Stich gelassen - das ist die Realität der drei Gemeinden Las Pavas, El Garzal und El Hatillo im Nordosten Kolumbiens. Die Menschen verlieren ihren seit Generationen bewohnten und landwirtschaftlich genutzten Lebensraum an Palmölunternehmen oder leiden unter den Auswirkungen des Steinkohletagbaus multinationaler Bergbaukonzerne wie Glencore Xstrata, von denen sie jetzt eine faire Umsiedlung fordern.

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