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Stefan Howald:
Volkes Wille?

Warum wir mehr Demokratie brauchen

Demokratie weiter denken

Demokratie ist nur wirklich, wenn sie stetig erneuert und erweitert wird. Doch heute ist das Gegenteil der Fall: Stagnation, Krise der Demokratie, Entwertung demokratischer Prozesse.

Was tun? Wir brauchen eine Demokratisierung der Wirtschaft, transnationale Bürgerrechte und neue direktdemokratische Formen.

Wie diese Erneuerung speziell in der Schweiz, aber auch im  internationalen Kontext vonstatten gehen könnte.

All diese Fragen stellt sich der Autor im Buch "Volkes Wille?" und Wege zu möglichen Antworten werden aufgezeigt.

 

Ebenfalls erhältlich:

Stefan Howald: Volkes Wille?
Warum wir mehr Demokratie brauchen
Klappenborschur, 286 Seiten
Rotpunktverlag
9783858696199
CHF 34.00

Die Demokratie ist in aller Munde - und in der Krise. Im Westen führen Apathie, Korruption, Personalisierung und Medialisierung der Politik zur Postdemokratie. Bei der Bewältigung der Finanzmarktkrise hat die Politik ihre Handlungsmöglichkeiten weiter an die Wirtschaft abgetreten. Umgekehrt ist Occupy gegen die Macht der Finanzoligarchie angetreten und haben Volksbewegungen im Arabischen Frühling im Namen der Demokratie autoritäre und diktatorische Regime gestürzt. Das Buch handelt von den Möglichkeiten und Grenzen der zeitgenössischen Demokratie: Wer darf am demokratischen Prozess teilhaben? Wo findet er statt? Worüber wird verhandelt? In welchen Formen? Theoretische Überlegungen werden mit aktuellen praktischen Analysen verbunden. Ausgangspunkt ist die Schweiz, doch wird diese in den internationalen Kontext gestellt. Behandelt werden unter anderem die Umsetzung von Volksinitiativen als ein Kernpunkt der direkten Demokratie, das Stimmrecht für Ausländerinnen und Ausländer, Prinzipien der Selbstverwaltung sowie die Entwicklung eines neuen EU-Bürgerrechts.
 

Stefan Howald, 1953 geboren, schloss das Studium der Germanistik mit einer Dissertation zum Romanwerk von Robert Musil ab, wirkte dann als Journalist und Publizist, davon zwölf Jahre in London, und ist zurzeit Redaktor bei der WOZ Die Wochenzeitung in Zürich. Verschiedene Buchpublikationen, zuletzt Walter Jonas. Künstler. Denker. Urbanist, Zürich 2011.
 

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