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Willi Wottreng
Lülü

Roman

Nach verschiedenen Sachbüchern ist von Willi Wottreng im bilgerverlag nun sein erster Roman erschienen.

Dieses Debut ist gelungen und zur Lektüre sehr empfohlen!

»Über jeden wächst einmal Gras, nur über die Kühe nicht, die es fressen.«

"Lülü" - kommt vielleicht daher wie einer dieser heute so beliebten Krimis mit Lokalkolorit, entwickelt sich aber zu einer fein komponierten Groteske und zuletzt wird es zum hintersinnigen Lesevergnügen.
Willi Wottreng erzählt von Anton Moser, dem Jenischen, der eine Theorie der akustischen Archäologie entwickelt hat und partout nicht davon ablassen will, eine Welt, die sich im Umbruch befindet, ins Reich des Phantastischen entführen zu wollen.

Verblüffend, aber unverkennbar scheint auch dieser Romanerstling - ganz in der Manier der Sachbücher von Willi Wottreng - minutiös recherchiert.

Ebenfalls erhältlich:

Willi Wottreng: Lülü
Roman
240 Seiten, gebunden
9783037620496
bilgerverlag
CHF 34.00

Aufruhr in Riedwil im Tösstal, einem Tal, das in frühen Zeiten von den Kelten besiedelt sein soll. In Riedwil, der Gemeinde ohne Bahnhof, irgendwo um die Ecke bei Kollbrunn, Rikon und Turbenthal. In den zum Teil fast unberührten Seitentälern leben Gämsen, Auerhahn und ausgewilderte Luchse. Von Ufosichtungen ist die Rede, und auch an die bigotten Prediger auf den Hügeln hat man sich gewohnt. 
Aber zwei Tote in einem fremden Grab? Das ist mindestens einer zuviel, zumal von dem, der eigentlich darin liegen sollte, jede Spur fehlt. Für alles und zu Allen gab es Indizien. Zum Jenischen Anton Moser, dem Schuttforscher Amin de Trey, der Gemeindepräsidentin Edith Nussbaumer. Zu allem gab es Einwände. Zuletzt wurde Professor Amin de Trey am Rosengarten-Stammtisch zur dunklen Gestalt. Auch weil er sich dort nie gezeigt hatte.

© Ayse Yavas

Nach einem Studium in Geschichte und einer bewegten Zeit als 68er-Aktivist wandte sich Willi Wottreng dem Journalismus zu. Für eine Darstellung der Multi-Kulti-Welt im Stadtbus 31 erhielt er 1994 den Zürcher Journalistenpreis.
Wottreng arbeitete jahrelang als Redaktor, zunächst bei der Weltwoche später bei der NZZ am Sonntag. Populär sind die Nachrufe, die er schrieb. Kleine Meisterwerke in der Darstellung brüchiger Biographien. Als Autor von Sachbüchern, in denen er sich mit Menschen an den Rändern der Gesellschaft beschäftigte, schrieb er  bleibende Hommagen: dem Rockerboss Tino, der Prostituierten Lady Shiva, dem Gangsterduo Deubelbeiss & Schürmann, dem Geldfälscher Farinet, der Zürcher Millionärin Lydia Welti-Escher.

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