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Freienlesetipp
von Martin Bosshard

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Krimi mit Erinnerungskolorit

Wenn ein Kollege aus dem Buchhandel regelmässig gute Bücher schreibt, wie Wolfgang Bortlik, dem mit seiner Sportlyrik (NZZaS und Limmat Verlag - da leider vergriffen) wahrlich schon poetische Höhenflüge gelungen sind, dann durfte die Leserschaft gespannt auch auf seinen ersten Kriminalroman warten.

Dieses Debüt ist Bortlik schon 2009 mit seinem sel-noir-Krimi "Fischer hat Durst" (Salis Verlag) gelungen.
"Arme Ritter" ist danach 2014 im Nautilus Verlag erschienen - es ging um einen Banküberfall mit anarchistischem Hintergrund.

Mit "Spätfolgen" ist nun ein weiterer Krimi mit der Hauptfigur Melchior Fischer - im Gmeiner Verlag - erschienen, wobei diesmal die Anti-AKW-Bewegung in den 1970er Jahren sowohl Fischer, als auch Bortlik den Stoff für eben dieses nicht nur efreuliche Erinnerungskolorit hergibt.

Ebenfalls erhältlich:

Wolfgang Bortlik; Spätfolgen
Kriminalroman
246 Seiten, broschiert
9783839216644
Gmeiner Verlag
CHF 17.90

Was tun? Melchior Fischer wollte eigentlich nur einen Artikel schreiben, einen gewöhnlichen Artikel über die Anti-Atomkraftbewegung. Und plötzlich stolpert er bei seiner Recherche über eine Leiche im Keller – eine nicht sprichwörtliche Leiche! Als er dann auch noch das geheimnisvolle Tagebuch seines verstorbenen Bruders entdeckt, das eindeutig in Verbindung mit dem Todesfall steht, muss Melchior – ausgerechnet jetzt fastet er heil und streng – erst mal eine Tasse
Beruhigungstee trinken …       

© Gmeiner Verlag
Wolfgang Bortlik, geboren 1952 in München, lebt mit Unterbrechungen seit 1965 in der Schweiz, momentan in Riehen bei Basel. Er hat drei erwachsene Kinder und als Hausmann mit dem seriösen Schriftstellerhandwerk begonnen. Studiert hat er in München und Zürich, aber keinen Abschluss gemacht. Danach hat er im Buchhandel gearbeitet und ist bis heute diesem Metier verbunden. 1998 erschien sein erster Roman. Rezensiert er gerade keine Bücher, so sinniert er an Sportgedichten, damit der gewöhnliche Sportfan der NZZ am Sonntag nicht gänzlich die schönen Künste missen muss. „Spätfolgen“ ist sein zweiter Krimi um den Hobby-Detektiv Melchior Fischer.                                   
               
 
           
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