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Geschenktipp von Tommy Egger

Jacques Derrida: Geschichte der Lüge
 
"Ist die Selbstlüge möglich? Und kann jede Selbsttäuschung oder List sich selbst gegenüber als Lüge bezeichnet werden? Kurz gesagt, wie ist der im Französischen so bedeutungsreiche und vielsinnige Ausdruck "se tromper" (sich täuschen, sich irren, verwechseln) zu verstehen? Selbstlüge oder Irrtum?
 
"Sie kann nicht ein theoretischer Gegenstand des Wissens werden. Sie erfordert zweifellos Wissen, bleibt diesem jedoch strukturell heterogen. Wir können daher nur sagen, was sie, jenseits des Wissens, sein könnte oder sein müsste, die Geschichte der Lüge - wenn es sie denn gibt."
Derrida, Jacques : Geschichte der Lüge
Passagen Verlag, Wien
9783709201756
99 Seiten
CHF 18.90
 
Jacques Derrida geht der Frage nach, ob man zwischen einer Historie des Begriffs der Lüge, einer
Geschichte der Lüge -also aller Ereignisse, die der Lüge widerfahren oder aufgrund der Lüge passiert sind- und
einer wahren Geschichte dieser Lügen unterscheiden kann. Er fragt auch, wie man eine Geschichte der Lüge erzählen kann, ohne selbst zu lügen.
 
 

Jacques Derrida (1930-2004) gilt als Begründer und Hauptvertreter der Dekonstruktion. Sein kongeniales Werk hat die Philosophie und Literaturwissenschaften massgeblich beeinflusst und geprägt. Sein luzides, assoziatives und unkonventionelles Denken war immer wieder Gegenstand von Anfeindung seitens Vertreter/innen der sog. Analytischen Schule.

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