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von Juliette Rumpf

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Massimo Livi Bacci: Kurze Geschichte der Migration

Den Ort zu wechseln, anderswo zu leben, in einer anderen Gegend als der angestammten heimisch zu werden, sichert dem Menschen seit seinen frühesten Entwicklungsstufen das Überleben. Im Unterschied zu den Migrationsströmen der vergangenen zweitausend Jahre geschieht Migration allerdings heute oft nicht mehr legal, sondern illegal. Migranten werden als Bedrohung empfunden und kriminalisiert. Dabei brauchen wir Einwanderung nach Europa dringender denn je, und zwar in allen Lebensbereichen. Massimo Livi Bacci ist einer der führenden Experten für Bevölkerungswanderung und Demographie. Er beginnt seine Geschichte der Migration in der Urund Frühzeit, beschreibt die Besiedlungsgeschichte des Mittelalters ebenso wie die großen transozeanischen Migrationsströme der Neuzeit und analysiert die Gegenwart mit einer Fülle aktueller Zahlen und Fakten.

Livi Baccis Geschichte der Migration umfasst damit als einzige die gesamte Menschheitsentwicklung. Aber der Autor denkt noch weiter und wagt einen Ausblick ins Jahr 2050: Wenn wir das hohe Lebensniveau in Europa halten wollen, müssen wir Einwanderung erleichtern und befördern.

Massimo Livi Bacci: Kurze Geschichte der Migration
Sachbuch
176 S.978-3-8031-2743-3
Wagenbach, 2015
CHF 15.50

Massimo Livi Bacci, geboren 1936, ist Professor für Demographie an der Universität in Florenz und Abgeordneter des Partito Democratico Italiens. Er hat zahlreiche Studien zur globalen Bevölkerungswanderung verfasst.

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