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André Vladimir Heiz
Entsorge Dich

Freitod als Möglichkeit

Montag, 29. August 2016
19:30 Uhr

in der Katakombe

Buchvernissage

André Vladimir Heiz: Entsorge Dich – Freitod als Möglichkeit

Eine Lesung mit anschliessenden Fragen im Dialog mit Tobias Marcos Strebel

„Deadline“ – das Wort gehört zu jedem Projekt. Wir denken in diesem Fall vom Schlusspunkt aus. Wie wollen wir vorgehen? Woran ist zu denken? Was bleibt zu tun? Im Leben mit dem Ende zu beginnen, hat zwar etwas Ungewohntes. Gerade dadurch offenbart es uns aber ungeahnte Höhen und Tiefen, die wir im atemlosen Vorwärts oft ausser Acht lassen. Sinn und Frage bestimmen das Leben. Wenn der Weg das Ziel ist, gehört der Freitod entschieden dazu – als Merkmal.

Eine Lesung und das anschliessende Gespräch kreisen um ein Ende, das auch der Anfang sein kann.

Hier gehts zum Videotrailer


Eintritt frei
Signierstunde und Apéro nach der Buchpräsentation

Keine Platzreservationen

Ebenfalls erhältlich:

Seit vier Jahren ist André Vladimir Heiz als Nomade unterwegs. Neben seiner regen Vortragstätigkeit haben intensive Gespräche mit Menschen über Gott und die Welt, das Leben und den Tod sein Essay „Entsorge dich: Freitod als Möglichkeit“ substantiell bereichert – nicht zuletzt durch die Reichweite der Fragen, die sich an jeder Ecke dieser Welt aufdrängen.

André Vladimir Heiz: Entsorge Dich - Freitod als Möglichkeit
Essay
160 S., gebunden
Klever Verlag, 2016
ISBN: 978-3-903110-09-0
Erscheint Ende August
ca. CHF 25.-

Suizid? Selbstmord? Freitod? Keine Woche vergeht, ohne dass in der Presse ein Artikel dazu erscheint. Das Thema ist nicht nur aktuell, sondern in lebensweltlicher Hinsicht relevant. Und es wird derzeit inflationär einseitig behandelt. Wer sich den Tod – als Motiv oder Motivation – vornimmt, wird auf das Leben zurückgeworfen. Wie sollen wir den Tod ins Auge fassen, wenn wir nicht dezidiert darüber nachdenken, was wir unter Leben verstehen wollen und können! – Folgerichtig widmet sich der Essay zunächst den Bildern, die wir uns vom Leben machen, um anschließend mit einem ausführlichen Fragekatalog darauf einzugehen. Die Entmystifizierung des Freitodes verlangt nach einer Ursachlichkeit, die den heroischen, ideologischen und religiösen Triumph über das Leben entblößt. Höchste Zeit, mit poetischer und erkenntnis­theoretischer Hingabe darüber nachzudenken, um dem Tod unvoreingenommen zu begegnen.

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