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Peter Schneider / Daniel Strassberg
Im Medium des Unbewussten

Zur Theorie der Psychoanalyse

Montag, 5. Dezember 2016
19.30 Uhr

im Blauen Saal (Volkshaus)

Gespräch mit Buchpräsentation


Raphael Zehnder im Gespräch mit den zwei Co-Autoren Peter Schneider und Daniel Strassberg zum Erscheinen des neuen Buches "Im Medium des Unbewussten - Zur Theorie der Psychoanalyse", welches diese zusammen mit Josef Zwi Guggenheim und Michael Hampe verfasst haben.

Die Debatte, ob die Psychoanalyse nun eine Wissenschaft sei oder nicht, ist so angestaubt wie steril. «Die» Wissenschaft gibt
es nicht; es gibt nur verschiedene Wissenschaften mit unterschiedlichen Praxen. Die Autoren dieses Buches untersuchen, was
für eine Art von Wissenschaft die Psychoanalyse darstellt: Wie generiert sie Wissen? Wie funktioniert ihre wissenschaftliche
Logik? Wie sieht ihre konkrete wissenschaftliche Praxis aus? Was unterscheidet sie von anderen wissenschaftlichen Unternehmungen?
Dabei stellen sie die These zur Diskussion, das Unbewusste sei ein Medium, das den psychischen Konflikt erst sichtbar
werden lässt, wie die Einfärbung ein Präparat sichtbar macht.

 

Apéro nach dem Gespräch in der Buchhandlung

Eintritt: CHF 10.00


Das ist eine Veranstaltung in unserer Reihe "Psychoanalytische Literatur im Gespräch", organisiert von Thomas Merki, Dani Meili und der Buchhandlung im Volkshaus.

Ebenfalls erhältlich:

Guggenheim, Josef Zwi / Hampe, Michael / Schneider, Peter / Strassberg, Daniel:
Im Medium des Unbewussten - Zur Theorie der Psychoanalyse
208 Seiten, kartoniert
Kohlhammer Verlag
9783170312821
ca. CHF 35.00

erscheint Anfang Dezember 2016

Als Erkenntnis- und Therapieverfahren existiert die Psychoanalyse seit über 100 Jahren. Sie hat sich in medizinischen, natur- und geisteswissenschaftlichen Kontexten entwickelt. Die Wissenschaftsphilosophie hat sich um die Erkenntnis der Eigenarten der Psychoanalyse kaum gekümmert, sondern sie in Schubladen unterzubringen versucht, wie denen erklärender oder verstehender Wissenschaften. Das Verhältnis von mündlichem und schriftlichem Wissen, die Verbindung von Therapieerfolg und Erkenntnisfortschritt und von Leid und Wahrheit war nicht Gegenstand der Theorie der Psychoanalyse. Das soll durch dieses Buch anders werden. Es deutet Psychoanalyse als Denken in Einzelfällen, vergleichbar der Jurisprudenz, als Verfahren individueller Reflexion und nicht als allgemeine Anthropologie.

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