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Al Imfeld:
AgroCity - die Stadt für Afrika

Skizzen zu einer neuen Urbanität

Leider ist Al Imfeld verstorben und die Veranstaltung für sein letztes Buch "AgroCity" ersatzlos abgesagt.

 

Nach seinem grandiosen Meisterwerk "Afrika im Gedicht" (2015) geht Al Imfeld in seinem neusten Buch der Frage nach, wie eine neue afrikanische Stadt einst aussehen und lebenswert sein könnte. Er präsentiert auch Skizzen für eine städteplanerische Versöhnung von Stadt und Landwirtschaft.

Nirgends wachsen die Städte heute so schnell wie auf dem afrikanischen Kontinent. Seit der Unabhängigkeit, also seit den 1960er-Jahren, wurden acht neue Millionenstädte fast aus dem Nichts erbaut – von Lilongwe (Malawi) und Dodoma (Tansania) bis Abuja (Nigeria) und Yamoussoukro (Elfenbeinküste). In diesen chaotisch gewachsenen Megacitys dominiert der europäische Modernismus. Eine »afrikanische« Architektur, ja eine afrikanische Urbanität muss erst entstehen. AgroCity ist ein Beitrag dazu.

Ebenfalls erhältlich:

Al Imfeld: AgroCity - die Stadt für Afrika. Skizzen für eine neue Urbanität
224 Seiten, Klappenbroschur
9783858697097
Rotpunktverlag, Zürich
CHF 32.00

Reportagen aus verschieden gearteten städtischen Vororten zeigen den Unterschied zwischen Townships, Minenstädten und Slums auf. Essays beschäftigen sich mit Fragen wie: Wann wird eine Stadt eine Stadt? Wie könnte einst eine afrikanische Stadt aussehen und lebenswert sein? Wie können aus Bäuerinnen und Bauern Menschen mit urbaner Orientierung werden? Denn das Städtewachstum in Afrika ist auch die Folge einer massenhaften Landflucht, weg von übernutzten und ausgelaugten Böden einerseits und sozialer Langeweile andererseits. 
Was tun in dieser doppelten Krise? Dieses Buch präsentiert Skizzen für eine städteplanerische Mischung und Versöhnung von Stadt und Landwirtschaft. Eine solche AgroCity hat südlich der Sahara durchaus eine Chance, und Al Imfelds Überlegungen bergen zahlreiche Anregungen auch zum urbanen Zusammenleben hier bei uns.

 

Al Imfeld, geboren 1935, aufgewachsen im Luzernischen. Studium der Theologie, Philosophie, Soziologie, dann Journalismus und Agrarwissenschaften. Nach Aufenthalten in afrikanischen Ländern, wo er u. a. Agrarwissenschaften unterrichtete, lebt er heute in Zürich. Al Imfeld ist Entwicklungsexperte, Geschichtenerzähler und Autor zahlreicher Buchveröffentlichungen.

 

 

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