Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich, Tel: 044 241 42 32, Mo: 12-19 Uhr, Di-Do: 10-19 Uhr, Fr: 9-19 Uhr, Sa: 10-17 Uhr

Ferientipp 2017 von
Martin Bosshard: Gabriel Garcia Marquez

Hundert Jahre Einsamkeit

 © by Goran Basic

Gabriel Garcia Marquez: Hundert Jahre Einsamkeit - in neuer Übersetzung von Dagmar Ploetz

Mit seinem Roman »Hundert Jahre Einsamkeit«, der sich weltweit mehr als 30 Millionen Mal verkaufte, gelang Gabriel García Márquez 1967 der Durchbruch als Schriftsteller. Die Familiensaga um das kolumbianische Dorf Macondo gehört inzwischen zu den modernen Klassikern der Weltliteratur. Zum Jubiläum erscheint der Roman jetzt in einer kongenialen Neuübersetzung von Dagmar Plotz.

»Hundert Jahre Einsamkeit« erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang der Familie Buendía und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo, das zunächst wie das Paradies erscheint. Abgeschnitten vom Rest der Welt durch Sümpfe, Urwald und eine undurchdringliche Sierra, ist es der Ort, an dem sich alle Träume, Alpträume und Entdeckungen des Menschen noch einmal zu wiederholen scheinen.

Stärker als die bisherige deutsche Fassung arbeitet die Neuübersetzung der vielfach ausgezeichneten Übersetzerin und García-Márquez-Spezialistin Dagmar Ploetz die unterschiedlichen stilistischen Ebenen des Romans heraus: pathetisch, witzig, lapidar, episch, poetisch. So gelingt ein Blick auf die Welt, der auch den Erfahrungen des 21. Jahrhunderts noch mühelos standhält. Ein Klassiker, den zu lesen sich lohnt: immer noch und immer wieder.

Ebenfalls erhältlich:

Gabriel García Márquez: Hundert Jahre Einsamkeit
Neuübersetzung von Dagmar Ploetz
518 Seiten, gebunden
9783462050219
Kiepenheuer & Witsch Verlag
CHF 33.50

Eine Taschenbuchausgabe ist in der alten Übersetzung erhältlich!

© by Jacques Torregano/Divergence/StudioX

Gabriel García Márquez wurde am 6. März 1927 in dem kolumbianischen Dorf Aracataca als ältestes von sechzehn Kindern geboren. Zwei Jahre nach seiner Geburt zogen die Eltern nach Barranquilla, García Márquez blieb allerdings bis Ende 1936 bei seinen Großeltern mütterlicherseits.
Bereits während des Jurastudiums begann García Márquez seine journalistische Arbeit und verfasste Artikel und Reportagen für u.a. EL Universal in Cartagena. der Beruf als Journalist machte Reisen im In- und Ausland notwendig, z.B. nach Barranquilla, Bogotá, Rom und Paris. 1957 reiste er als Reporter in die DDR und die UDSSR. In diesen journalistischen Anfangsjahren entstanden auch seine ersten literarischen Texte. Er vertrat die kubanische Presseagentur Prensa Latina in Bogotá und New York. Später gründete er die Tageszeitung El Otro, finanziert von dem Preisgeld für den Nobelpreis für Literatur.
Gabriel García Márquez, der stets gegen Korruption und Drogenkriminalität in Kolumbien ankämpfte, war ein langjähriger Freund von Fidel Castro, wofür er seitens einiger KollegInnen wie Mario Vargas Llosa und Susan Sonntag mehrfach kritisiert worden ist, und bekennender Sozialist.
García Márquez starb am 17. April 2014 in Mexiko-Stadt.

FEINHEIT Grafik Zürich – CI/CD, Webdesign, Flash, Webshop, XHTML/CSS