Stauffacherstrasse 60, 8004 Zürich, Tel: 044 241 42 32, Mo: 12-19 Uhr, Di-Do: 10-19 Uhr, Fr: 9-19 Uhr, Sa: 10-17 Uhr

Madeleine Dreyfus: Ein ziemlich jüdisches Leben

Montag, 11. Juni 2018
19.30 Uhr

in der Katakombe

Gespräch mit Buchpräsentation

Vera Saller spricht mit Madeleine Dreyfus über ihr kürzlich im Böhlau Verlag erschienenes Buch "Ein ziemlich jüdisches Leben - SäkulareIdentitäten im Spannungsfeld interreligiöser Beziehungen.

Dieses Buch gibt Einblick in die Komplexität heutiger jüdischer Zugehörigkeiten. Die Autorin fächert dafür zunächst die religionsgesetzlichen, historischen sowie sozial- und kulturwissenschaftlichen Grundlagen auf. Im Mittelpunkt stehen sodann Auszüge aus Gesprächen mit in der deutschsprachigen Schweiz lebenden Personen, die aus „gemischten“ Beziehungen stammen oder in solchen leben und ihr Jüdischsein an die nächste Generation weitergeben wollen. Fragen zum Übertritt kommen ebenso zur Sprache wie Nachwirkungen der Shoah und das Verhältnis zur Religiosität, die allerdings für das Zugehörigkeitsgefühl keine Rolle zu spielen scheint.

Mit den Mitteln der Psychoanalyse als Instrument der Sozialforschung gelingt es der Autorin, die alltagspraktische Lebensrealität der InterviewpartnerInnen auf überzeugende Weise mit theoretischen Erkenntnissen zu verbinden.
 


Apéro nach dem Gespräch

Eintritt: CHF 10.00 (freie Platzwahl)
Reservationen: info@volkshausbuch.ch oder 044 241 42 32


Das ist eine Veranstaltung in unserer Reihe "Psychoanalytische Literatur im Gespräch", organisiert von Thomas Merki, Dani Meili und der Buchhandlung im Volkshaus.

 

Madeleine Dreyfus: Ein ziemlich jüdisches Leben. Säkulare Identitäten im Spannungsfeld interreligiöser Beziehungen.
296 Seiten, gebunden
Reihe Jüdische Moderne, Band 16
Böhlau Verlag, Köln
9783412503505
CHF 52.90

Madeleine Dreyfus, geboren und aufgewachsen in Zürich. Psychologiestudium in Zürich; Doktorat in Kulturanthropologie an der Universität Basel. Weiterbildung zur Psychoanalytikerin und psychoanalytischen Psychotherapeutin am Psychoanalytischen Seminar, Zürich. Weiterbildung als Supervisorin, Paar- und Gruppentherapeutin in Theorie und Methode der Operativen Gruppen Selbständig in eigener Praxis seit 1980 Fortbildungen am Psychoanalytischen Seminar Zürich und bei verschiedenen Mitgliedern der British Psychoanalytical Society, LondonLehrtherapeutin, Dozentin und Supervisorin am Psychoanalytischen Seminar Zürich

Eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin, Fachpsychologin für Psychotherapie FSP (Föderation Schweizer Psychologinnen und Psychologen) und ASP (Assoziation Schweizer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten).

Publikationen mit Schwerpunkt Identitätskonstruktionen, säkulares Judentum, Antisemitismus und Geschichtsbilder der Schweiz.

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