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Franziska Schutzbach:
Die Rhetorik der Rechten

Rechtspopulistische Diskursstrategien im Überblick

Gegenstrategien zu rechtspopulistischer Rhetorik

Rechte Weltanschauungen haben Aufschwung. Das hat verschiedene Gründe. Einer ist, dass eine spezifische rechtspopulistische Rhetorik rechte bis rechtsextreme Weltanschauungen wieder gesellschaftsfähig gemacht hat. Diese Rhetorik baut unter anderem darauf, die Grenzen zwischen Konservatismus und rechtsnationalistischen Positionen zu verwischen und extreme Positionen unkenntlich zu machen. Dadurch werden diese mit der bürgerlichen Mitte kompatibel. Teile dieser Mitte haben sich radikalisiert, ohne dass es «rechts» wirkte. 

Der Aufschwung rechter Positionen ist also nicht nur ein Phänomen an den extremen Rändern der Gesellschaft. Er findet auch in der gesellschaftlichen Mitte statt. Und zwar aufgrund von gezielten Kommunikationsstrategien, die rechte und rechtsextreme Positionen als vernünftige Meinung inszenieren, als Ausdruck des sogenannt gesunden Menschenverstands. Ein zentrales Element rechter Rhetorik ist zum Beispiel der Antifeminismus. Rechtspopulisten treten als Freiheitskämpfer auf, die Frauen von angeblichen feministischen Zwängen befreien, und dabei auch Gleichstellung und demokratische Institutionen infrage stellen. Sie machen das Angebot, alles beim Alten zu belassen, und wehren Veränderungen ab. Franziska Schutzbach zeigt, wie Rechtspopulismus rhetorisch vorgeht, welche stilistischen, inhaltlichen und nicht zuletzt manipulativen Mittel benutzt werden. Basierend auf aktueller Forschung gibt das kleine Handbuch anhand zahlreicher Beispiele einen genauen, aber verständlichen Einblick in rechtspopulistische Diskursstrategien und bietet damit auch ein Instrument, sich gegen diese zur Wehr zu setzen.

Im Buch geht es nicht zuletzt auch um die Frage, was wir gegen rechtspopulistische Rhetorik tun können: Welche Gegenstrategien gibt es?

Franziska Schutzbach: Die Rhetorik der Rechten. Rechtspopulistische Diskursstrategien im Überblick
144 Seiten, broschiert
Edition Xanthippe
9783905795608
CHF 19.90

© by Edition Xanthippe

Franziska Schutzbach, geboren 1978, ist Geschlechterforscherin und Soziologin, sie lehrt und forscht an verschiedenen Universitäten. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Antifeminismus, Anti-Gender- und Anti-Gleichstellungs-Diskurse in Zusammenhang mit Rechtspopulismus. Ihre Dissertation hat sie zum Thema Politiken der Generativität: Reproduktive Gesundheit, Bevölkerung und Geschlecht. Das Beispiel der Weltgesundheitsorganisation verfasst. Sie ist zudem Bloggerin und freie Publizistin, demnächst erscheint, gemeinsam mit Fork Burke und Myriam Diarra, das Buch Die Geschichte Schwarzer Frauen in Biel. Mit anderen AkademikerInnen gibt sie das Online-Magazin «Geschichte der Gegenwart» heraus. Sie ist im Vorstand von Terre des Femmes Schweiz, in der Gleichstellungskommission Basel-Stadt und veranstaltet den Feministischen Salon in Zürich und Basel.

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