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Louise Michel:
Texte und Reden

Eva Geber (Hrg.)

Eva Geber präsentiert eine Auswahl aus Louise Michels umfangreichem Oeuvre:

die wichtigsten Reden und politischen Texte, sowie einige der Legenden der indigenen Bevölkerung Neukaledoniens, die hier erstmals ins Deutsche übertragen sind. Dieser Sammlung ist Eva Gebers essayistische Einleitung vorangestellt.

Louise Michel (1830–1905), die berühmte französische Revolutionärin, Lehrerin und Agitatorin, nimmt 1871 als bewaffnete Kämpferin an der Pariser Kommune teil. Nach deren blutiger Niederschlagung folgen Verurteilung und Verbannung nach Neukaledonien. Nach ihrer Amnestierung kehrt sie nach Paris zurück und wird zur begehrtesten Agitatorin. Sie tritt für die Rechte des Proletariats ein und engagiert sich für die Gleichberechtigung der Frauen. Ihre Erfahrung, dass Macht korrumpiert, führt sie zum Anarchismus und sie wird eine seiner bekanntesten Vertreterinnen. Sie überlebt einen Mordanschlag, wird von der Justiz verfolgt und mit der Zwangspsychiatrierung bedroht. Obwohl Louise Michel keine Gelegenheit ausgelassen hat, im Kampf zu sterben, erreicht sie ein hohes Alter. Nach ihrem Tod 1905 begleiten sie über 120.000 Menschen auf ihrem letzten Weg.

Eva Geber hat sich für ihren vor kurzem erschienenen biographischen Roman jahrelang mit Louise Michel beschäftigt. Nun präsentiert sie eine Auswahl aus Louise Michels umfangreichen Oeuvre: die wichtigsten Reden und politischen Texte, sowie einige der Legenden der indigenen Bewohner Neukaledoniens. Diesem besonderen Syntagma ist eine essayistische Einleitung von Eva Geber voranstellt.

Ebenfalls erhältlich:

Louise Michel; Texte und Reden
Hrg.: Eva Geber
128 Seiten, gebunden mit Fadenheftung
bahoe books
9783903022867
CHF 22.00

Louise Michel (Mai 1830 - Januar 1905)
Louise Michel war eine französische Anarchistin, Lehrerin und Autorin. Nach ihrer Teilnahme an der Pariser Kommune 1871 verbrachte sie neun Jahre in der Verbannung in Neukaledonien und danach weitere zwei Jahre in Frankreich im Gefängnis wegen Anstiftung zu Plünderungen. Sie gilt als die bekannteste Revolutionärin Frankreichs und verfasste zahlreiche Reden, Dramen und Romane, doch bisher wurden nur ihre Memoiren 1962 in der DDR auf Deutsch übersetzt.

Eva Geber, geboren 1941 in Wien, Grafikerin, Autorin, Kulturpublizistin. 22 Jahre Arbeit in einer selbstverwalteten Druckerei. 35 Jahre Mitherausgeberin von AUF-Eine Frauenzeitschrift; Ihre Buchpublikationen sowie zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien gelten den feministischen Vorkämpferinnen, die sie in Erinnerung ruft. Für ihr Buch Der Typus der kämpfenden Frau – Frauen schreiben über Frauen in der Arbeiter-Zeitung von 1900–1933 erhielt sie 2013 den Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis für das politische Buch.

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